Bar

140 x 130 cm

Acryl auf Leinwand

Ein Tisch, zwei Gläser, aber der Mensch ist abwesend. Der Raum merkwürdig entgrenzt, eine Sitzbank, die ins scheinbar Unendliche führt. Die Wände erinnern eher an Himmel. Ein Vorhang, der Intimität und Privatheit andeuten möchte. 

Die Bar: Spannungsfeld zwischen Öffentlichkeit und privater Geste, hier wird der Raum selbst zur Figur und erzählt von Erwartung, Blicken, Gesprächen, Begegnungen und Schweigen. Ein Ort intimer Verbundenheit und das fragile Versprechen von Nähe. 

In meiner Malerei erzähle ich etwas vom Menschsein ohne ihn abzubilden. Von seiner Sehnsucht nach Verbindung. Wände die Erinnerungen tragen, Räume die Heimat und Einsamkeit gleichzeitig sind. Immer eine Einladung an den Betrachter für einen inneren Dialog.

Wo endet der reale Moment und wo beginnt die Projektion?

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